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Regenerative Erdgas-Vorerwärmung in Gasdruckregelanlagen

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Ansprechpartner
Sven Fries
Manager Unternehmensentwicklung
Monteverdistraße 2
34131 Kassel
Tel.: 0561 933 - 2162
E-Mail

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Die EAM forciert die Umstellung der Erdgas-Vorerwärmung in ihren Gasdruckregelanlagen (GDRA) von fossilen Brennstoffen auf regenerative Energien. Dadurch wird in den GDRA – bei gleichbleibender Versorgungssicherheit – weniger Erdgas verbraucht, werden Betriebskosten gesenkt und CO2-Emmissionen eingespart.

Gasdruckregelanlagen (GDRA) werden weltweit in Erdgasversorgungsnetzen zur Reduzierung des Drucks vom Ferntransportniveau auf das Verbraucherniveau eingesetzt. Diese Gasentspannung benötigt eine Wärmezufuhr, um das Einfrieren von Anlagenteilen zu verhindern. Um die Versorgungssicherheit zu gewährleisten, erfolgt diese Vorerwärmung bisher üblicherweise mittels fossiler Brennstoffe. Ziel der EAM ist es, die Vorerwärmung bei gleichbleibender Versorgungssicherheit durch den Einsatz von Solarthermieanlagen, Gaswärmepumpen, Biogas-BHKW oder ähnlichen Technologien möglichst vollständig auf regenerative Energien umzustellen.

Aktuell sind an drei Standorten der EAM insgesamt über 900 m² Solarthermie-Kollektoren sowie sechs Gaswärmepumpen installiert. Pufferspeicher sorgen dafür, dass regenerativ erzeugte Wärme auch dann bereitsteht, wenn die Sonne nicht scheint. So können heute pro Jahr gut 2,1 Mio. kWh fossil erzeugte Wärme bzw. 500.000 kg CO2 eingespart werden. Die Zusammenarbeit mit regionalen Partnern rundet das Projekt ab. So werden z. B. in der gerade fertig gestellten GDRA in Malsfeld-Ostheim die Solarthermie-Anlagen vom langjährigen Partner Enertracting betriebsgeführt und contracted; die Finanzierung übernimmt die Bürger Energie Kassel & Söhre.
Die Erfahrungen der EAM zeigen, dass diese Umstellung der Erdgas-Vorerwärmung nicht nur einen aktiven Beitrag zur Umsetzung der Energiewende leistet, sondern auch wirtschaftlich lohnenswert ist. Für die Ausstattung weiterer Anlagen wird in enger Zusammenarbeit mit dem Partner Enersolve und der Universität Kassel auch eine Ausweitung/Optimierung der Technologien untersucht.

Projektlaufzeit    
Seit 2011

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