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Vision & Strategie

Die Aufgabe des House of Energy (HoE) ist es Innovationen im Bereich der regenerativen und nachhaltigen Energieversorgung durch Vernetzung von Wirtschaftsunternehmen, Forschungseinrichtungen, Hochschulen und Universitäten sowie Politik zu fördern, um die Energiewende in Hessen effektiv und effizient zu gestalten.

Das House of Energy unterstützt dabei gemeinsam mit der Landesregierung durch Impulse, Konzepte, konkrete Studien- und Projektergebnisse und gibt Hinweise zu geeigneten Umsetzungspfaden der Energiewende. Dabei stehen „Impulse für Hessen“ und „Impulse aus Hessen“ im Fokus. Die Clusterbildung und das Clustermanagement sind ein zentrales Instrument. Die Kooperation mit den hessischen Houses of IT, Finance und Logistic and Mobility sowie Pharma & Healthcare sowie die Nutzung der Optionen der Hessen Agentur sind in dieser Ausprägung bundesweit einzigartig.

Das HoE arbeitet als Ideengeber, Kompetenzzentrum, Kommunikations-, Koordinations- und Wissenstransferplattform. Hinsichtlich konkreter Projekte nimmt es die Rolle eines Initiators, Moderators, Organisators und Mentors ein.

Für das House of Energy stellt die Energiewende einen fundamentalen Transformationsprozess von einer brennstoffbasierten zu einer regenerativen und kohlendioxidneutralen Energieversorgung dar. Sie besteht im Kern in einer Technikwende, die dennoch ganzheitlich betrachtet werden muss. Neben Energiewirtschaft (Strom, Gas, Wärme) schließt sie vor allem Struktur- und Ordnungspolitik, Finanzwirtschaft, Industrie, Informationstechnologie, Wohnungsbau, Mobilität und nicht zuletzt die Bürger mit ein.

Die inhaltlichen Schwerpunkte und Forschungsgrundsätze des House of Energy folgen den strategischen Leitgedanken:

  • Systemverständnis generiert Optionen und begründet technische Notwendigkeiten.
  • Technologie erlaubt die Schaffung von Realität.
  • Rechtlicher Ordnungsrahmen beeinflusst Wirtschaftlichkeit und Umsetzung.
  • Akzeptanz bestimmt die Implementierung.

Der ganzheitliche Denkansatz des House of Energy berücksichtigt im Sinne einer umfassenden Sektorenkopplung nicht nur energiebezogene Themenstellungen. Die interdisziplinäre Arbeit nimmt dabei einen besonderen Stellenwert ein. Es ist besonders wichtig sowohl auf die Wechselwirkungen zwischen Ordnungsrahmen, Wirtschaftlichkeit und Technikeinsatz als auch auf den Zusammenhang zwischen technischen Optionen und Akzeptanz konkret hinzuweisen.

Zentrale Themenstellungen hinsichtlich Forschung und Entwicklung sowie Pilotanlagen und Feldtests:

  • Materialien und Komponenten (technische Optionen schaffen),
  • Energiesysteme (technische Optionen nutzen) sowie
  • Organisations- und Transformationsprinzipien (technische Optionen ermöglichen und Implikationen auf Ordnungsrahmen darstellen).

Im Detail geht es um die Effizienzsteigerung, Diversifizierung und (systeminhärente) zeitliche Vergleichmäßigung der Gewinnung von (elektrischer) Energie aus erneuerbaren Quellen, die Optimierung und Flexibilisierung der Netzstrukturen, die Erhöhung der Nachfrageflexibilität, die Verbesserung der Speichertechnologien sowie die Entwicklung von geeigneten Steuer- und Regelalgorithmen für volatile dezentrale Energiesysteme.

Energieeffizienz auf der Anwendungsseite, Kopplungen zu Mobilitäts- und Wärmesektor sowie Kooperation mit Chemie und Industrie spielen ebenfalls eine wichtige Rolle.

© House of Energy – (HoE) e.V.