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08 Nov 2021

Interreg Projekt SMEPlus: Study Visit in Rom zur Weiterentwicklung der regionalen Maßnahmenpläne

Interreg Projekt SMEPlus: Study Visit in Rom zur Weiterentwicklung der regionalen Maßnahmenpläne

Vertreter der europäischen Projektpartner vor dem Gebäude der „Confederazione Nazionale dell’Artigianato“ (CNA) ©SMEPlus

Vom 27. - 29. Oktober fand nach langer, coronabedingter Pause wieder ein Study Visit im Interreg Europe Projekt SMEPlus statt. In Rom haben sich die europäischen Projektpartner aus Deutschland, Schweden, den Niederlanden, Österreich, Rumänien und Spanien getroffen, um sich mit lokalen Akteuren und Stakeholdern zu vernetzen, Good Practice-Beispiele auszutauschen und um ihre „Action Plans“ weiterzuentwickeln. „Action Plans“ sind der zentrale Output des Projekts und beinhalten Maßnahmen, um die regionalen Förderinstrumente zur Steigerung der Energieeffizienz in kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) zu verbessern.

Da KMU die Zielgruppe des Projekts sind, wurde in Rom unter anderem die „Confederazione Nazionale dell’Artigianato e della Piccola e Media Impresa“ (Nationaler Verband des Handwerks und der kleinen- und Mittelständischen Betriebe) besucht. Dieser Verband hat Maßnahmen aus Italien vorgestellt, mit denen die Unternehmen auf dem Weg zur Energiewende unterstützt werden sollen, insbesondere vor dem Hintergrund steigender Energiekosten. Es wurde deutlich, dass es für italienische KMU nur wenige Anreize gibt, um in Energieeffizienzmaßnahmen zu investieren. Der Study Visit bot den Gastgebern daher die Gelegenheit, Vorgehensweisen der europäischen Projektpartner kennenzulernen und Ratschläge zu erhalten, um jene Hindernisse abzubauen, die der Verbesserung der Energieeffizienz in KMU im Wege stehen. Hierzu gehören unter anderem die Erleichterung des Einsatzes von Energieaudits sowie die Verringerung des bürokratischen Aufwands.

Die italienischen Projektpartner interessieren sich insbesondere für das Hessische Good Practice – das Förderprogramm PIUS (https://www.pius-info.de/service/foerderung-und-beratung/foerderprogramme-laender/hessen/). Im Rahmen der PIUS-Beratung werden max. 10 Beratungstage in Form eines Zuschusses gefördert. Darauf aufbauend kann die Umsetzung von zuvor identifizierten Maßnahmen über das PIUS-Invest Programm finanziert werden. Inspiriert von dem hessischen Programm wird der italienische Action Plan den Aufbau eines ähnlichen Programms vorschlagen. Weiteren Input hierfür konnten die beiden mitgereisten Vertreter der deutschen Stakeholder Sebastian Hummel vom Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen sowie Robert Weicht von der LandesEnergieAgentur Hessen liefern.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie unter https://www.house-of-energy.org/smeplus oder auf der englischen Projektseite https://www.interregeurope.eu/smeplus.



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