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01 Sep 2022

US-Generalkonsul Norman Thatcher Scharpf zu Gast beim House of Energy

US-Generalkonsul Norman Thatcher Scharpf zu Gast beim House of Energy

„Klimaschutz und Transformation der Energiewirtschaft gelingen am besten vereint“. Das House of Energy empfing gestern US-Generalkonsul Norman Thatcher Scharpf auf seiner aktuellen Besuchsreise zu den Themen Klima und Energie in Kassel.

 

Norman Thatcher Scharpf ist seit August 2021 US-Generalkonsul mit Sitz in Frankfurt. Das US-Generalkonsulat umfasst die Bezirke Hessen, Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und das Saarland. Es ist das größte US-amerikanische Konsulat sowie eine der größten diplomatischen Vertretungen weltweit und nimmt strategisch eine bedeutende Dienstleistungs- und Unterstützungsfunktion für andere US-Vertretungen auf der ganzen Welt ein.

Das Team des House of Energy tauschte sich mit Generalkonsul Scharpf und seinem für Klima und Energie zuständigen Team über die aktuelle Situation auf den amerikanischen und deutschen Energiemärkten sowie über die jeweiligen Ziele und Maßnahmen für die Transformation der Energiewirtschaft aus. Prof. Dr. Peter Birkner betonte, dass Klimaschutz und Transformation der Energiewirtschaft am besten gelingen, wenn das vereint im Miteinander angegangen wird. Dazu braucht es einen lebendigen Austausch, der zu einem wechselseitigen Verständnis führt und aufzeigt, welche konkreten Kooperationen fruchtbar sein können.

Mit vor Ort war die Kasseler Initiative Engineers for 2°C Target e.V. (e42°), die zur Begrenzung des Klimawandels neue technische Lösungen und deren Implementierung im produzierenden Gewerbe und der Industrie vorantreibt. Peter Otto, Initator von e42° erhofft sich gemeinsam mit den Mitwirkenden auf der Plattform konkrete Marktinnovationen auszulösen. Er ist überzeugt: „Diejenigen, die jetzt vorangehen, werden Märkte und Verhalten von morgen bestimmen.“

Bei dem Gespräch wurde deutlich, dass sich aktuell neue Möglichkeiten für amerikanisch-deutsche Zusammenarbeit im Bereich der Klimatechnologien bieten. Nachdem Präsident Biden bereits im Jahr 2021 ein Infrastruktur-Gesetzespaket ins Leben rief, folgen nun ergänzend Investitionen in saubere Energie und Klimaschutzmaßnahmen in einem historischen Maßstab von 369 Milliarden Dollar. Dies regelt das aktuelle Gesetzespaket zur Eindämmung der Inflation. Jetzt dürfte die richtige Zeit sein, um geeignete Kooperationen zwischen US-amerikanischen und deutschen Partnern zu vertiefen. Innovative Produkte und Fachexpertise werden wechselseitig benötigt, nicht nur für den Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft in den USA und Deutschland.

Die 2021 zwischen den USA und Deutschland ins Leben gerufene Klima- und Energiepartnerschaft soll das Engagement für das Klima stärken und die Zusammenarbeit an den zur Beschleunigung des weltweiten Übergangs zu „Netto-Null“-erforderlichen Strategien und nachhaltigen Technologien vertiefen. Gemeinsam wollen USA und Deutschland eine weltweite Führungsrolle bei der Entwicklung innovativer Werkzeuge einnehmen.

Weitere Stationen von Generalkonsul Scharpf auf seiner Klima- und Energie-Reise nach Kassel waren unter anderem das Fraunhofer Institut für Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik sowie die SMA Solar Technology.



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