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SMEPlus - Improving policy instruments to increase the energy efficiency in industrial SMEs

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Die Interreg Europe Vorhaben fördern den Erfahrungsaustausch der teilnehmenden Regionen aus der EU mit dem Ziel, den themenbezogen Einsatz der regionalen Fördergelder zu optimieren. Im Projekt SMEPlus sollen Förderinstrumente zur Steigerung der Energieeffizienz in kleinen und mittelständischen Unternehmen verbessert werden.

 

Projektbeschreibung

Energieeffizienz ist ein wesentlicher Baustein im Rahmen der Energiewende und gerade im Bereich der kleinen und mittelständischen produzierenden Unternehmen sind die Einsparpotenziale erheblich. Die hessische Energie Agenda 2015 formuliert sowohl den Bedarf an Beratung und Unterstützung für KMUs, als auch die Vernetzung in diesem Themenfeld.

In dem im August 2019 gestarteten Vorhaben SMEPlus werden Förderinstrumente für Energieeffizienzmaßnahmen in produzierenden KMUs untersucht, ausgetauscht und weiterentwickelt. Auf nationaler Ebene geschieht dies gemeinsam mit den Stakeholdern, unter anderem dem Referat für Technologische Innovation, Ressourceneffiziente Produktion des HMWEVW, welches für das Förderprogramm PIUS (Produktionsintegrierter Umweltschutz) verantwortlich ist. Das PIUS Programm wird als hessisches Good Practice Beispiel betrachtet.  

Auf europäischer Ebene findet ein Erfahrungsaustausch zwischen den Partnerregionen statt. Jede Region lädt die anderen Regionen einmal zu einem Study Visit ins eigene Land ein, um den Projektpartnern die regionalen Förderinstrumente und Good Practices vorzustellen. Das HoE fungiert dabei als Mittler zwischen den europäischen Projektpartnern und den regionalen Stakeholdern.
Ende November 2019 fand der erste Study Visit in Gävle (nördlich von Stockholm) statt. Die Region Gävle hat das deutsche Konzept der Energieeffizienznetzwerke als Piloten eingeführt. Im Frühjahr 2020 folgte der Studienbesuch in Österreich.

 


Ziele


Im Zentrum des Vorhabens steht der Erfahrungsaustausch der Teilnehmer. Aus den vorgestellten Förderinstrumenten und Good Practices (inklusive deren Schwächen und Stärken) können Handlungsempfehlungen für die eigenen Instrumente abgeleitet werden. Die Handlungsempfehlungen werden für jede Region in einem Aktionsplan zusammengefasst. Dieser legt dar, wie die regionalen förderpolitischen Instrumente für Effizienzsteigerungen in KMUs verbessert werden können. Die Aktionspläne sollen auf die regionale Ausarbeitung der operationellen Programme für die nächste EFRE Periode (2021-2027) Einfluss nehmen. Somit können die Projektpartner die förderpolitischen Instrumente direkt beeinflussen. Die Umsetzung der Vorschläge selbst ist nicht Bestandteil des Vorhabens, wird aber in der zweiten Phase (Monitoring) evaluiert.

 

Die Rolle des HoE im Projekt:


Das House of Energy ist der deutsche (hessische) Projektpartner. Wir initiieren und koordinieren die hessischen Aktivitäten und sind damit die Schnittstelle zwischen den europäischen Projektpartnern und den hessischen Stakeholdern. Das HoE entwickelt in Abstimmung mit dem HMWEVW und den hessischen Stakeholdern den Aktionsplan für Hessen.

 

Projektlaufzeit    


2 Jahre ab 1. August 2019 (1. Phase)
1 Jahr ab 1. August 2021 (2. Phase)

 

Projektpartner


University of Gävle (Schweden) – Lead Partner
Province of Groningen (Niederlande)
South-West Oltenia Regional Development Agency (Rumänien)
Regionalmanagement Burgenland (Österreich)
Ministry of Economic Development (Italien)
La Rioja Government (Spanien)

 

Projektförderung


Das Projekt wird durch die Europäische Union im Rahmen von Interreg Europe gefördert.

 

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Ansprechpartner

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Christian Engers M.A.
Tel.: +49 (0)561 953 79-774
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